Fisch und Fleisch im Räucherofen selber räuchern

Das Räuchern von Fisch und Fleisch dient dazu, die Speisen haltbar zu machen und ihnen ein besonderes Aroma zu verleihen. Dieses Aroma wird durch den Einsatz spezieller Holzarten oder durch Späne erreicht. Der Räucherofen, der sowohl als Tischgerät, als Räucherschrank oder als Räuchertonne im Handel ist, wird üblicherweise mit Gas oder elektrisch beheizt. Um den typischen Rauchgeschmack zu erreichen, wird das Holz in einem zusätzlichen Behälter im Ofen platziert und erhitzt. Während es verglimmt, erzeugt es den notwendigen Rauch, der auf die Speisen einwirkt und ihnen den typischen Geschmack verleiht. Sollte man nur gelegentlich räuchern, bietet sich hierfür ein Tischräucherofen an. Diese Geräte aus Edelstahl sind vorrangig für Fisch konzipiert und können bis zu acht Stück gleichzeitig veredeln. Die Hitzeerzeugung wird durch Spiritusbrenner sichergestellt, bei denen die Temperatur durch die Menge der Luftzufuhr reduziert oder gesteigert wird. Ein Rauchabzug in der Abdeckung reguliert die Rauchmenge in der Räucherkammer. Eine weitere Variante des Räucherofens sind Räuchertonnen. Sie werden ausschließlich mit Holz befeuert und belasten den Geldbeutel in der Anschaffung am geringsten. Möchte man jedoch öfter oder auch größere Mengen räuchern, fällt die Entscheidung eher zu Gunsten eines Räucherschrankes. Dieser Schrank kann in verschiedenen Körben im Innenraum schon 60 – 100 Fische aufnehmen. Zu den Körben bietet sich noch die Option, die Ware im Räucherofen aufzuhängen. Die Rauchabzüge sind regelbar und ein Thermometer ist ebenfalls integriert. Räucherschränke werden normalerweise elektrisch beheizt. Wahlweise besteht auch die Möglichkeit zum Einsatz von festen Brennstoffen wie Holz, Kohle oder Späne.