Frust am Herd war gestern

In der Küche ist eigentlich wie mit allen Dingen, wer ständig das Gleiche kocht, dem wird es zum einen nicht schmecken und zum anderen wird sich schnell die Langeweile einschleichen. Lange Gesichter am Tisch und die Frage: schon wieder das gleiche, kann schnell zu Frust und Unlust führen. Am Ende wird Fertigpizza gekauft oder Pommes in den Herd geschoben.
Das muss aber nicht sein, wenn man es ein bisschen clever anstellt.
Oberste Regel, gemeinsam macht alles mehr Spaß. Die Familie mit einbeziehen und helfen lassen. Es kommen mehr Ideen zustande und das Gemeinschaftsgefühl wird gestärkt.
Haben alle, zumindest die Zeit haben, bei der Zubereitung des Essens mitgeholfen, ist der Spaß am Essen selbst nachher umso größer und das Gemeckere umso kleiner.
Zudem müssen lange nicht immer drei Töpfe auf dem Herd stehen und nach dem Essen noch für eine Menge Spül sorgen. Salate zum Beispiel sind schnell zubereitet und können auch einen Tag später noch gut gegessen werden. Kombiniert mit einer anderen Beilage hat man am zweiten Tag ein schnelles Essen. Reissalate beispielsweise eigen sich bestens, um sie einen Tag später noch zu essen. Einen Tag serviert man den Reissalat mit einem gebratenen Stück Hühnerbrust und am nächsten Tag zum Beispiel mit Frikadellen.
Für das nächste Wochenende kann man sich auch einmal etwas aufwendigeres vornehmen und am Samstagabend gemeinsam vor dem Fernseher essen. Eine tolle Kleinigkeit, aber sehr schmackhaft sind Tapas. Sie bereiten zwar in der Zubereitung etwas mehr Mühe, aber diese lohnt sich in jedem Fall. Sie sind vielfältig wie kaum ein anderes Gericht und in Spanien, ihrem Heimatland schon seit Jahrhunderten ein beliebtes Nationalgericht. In der Küche gilt, wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Also, mutig sein und einfach mal etwas Neues ausprobieren.