Jiaogulan - Das Heilungsphänomen der Asiaten

Die Amachazuru-Staude ist in China schon seit dem 14. Jahrhundert berühmt und war bisher ein traditionelles Instrument in der fernöstlichen Heilkunst. Amachazuru hat ähnliche Substanzen wie den herkömmlichen Ginseng. Zusätzliche Inhalte sind Mehrfachzucker und Aminosäuren. Wie der Name schon sagt, soll die Verwendung von Amachazuru die Lebensdauer verlängern. In der Provinz Guizhou gibt es übermäßig viele Menschen, welche über hundert Jahre alt sind und die Wissenschaft vermutet schon lange, dass die Bewohner dort vorwiegend Amachazuru-Tee trinken. Diesem Gewächs wird zudem unterstellt, dass sie positiv für den Blutzucker ist und daher gegen Diabetes bewahrt. Auch die Herzerkrankungensvorsorge wird anhand der stimulierenden Auswirkung der Inhalte gesteigert. Auch Leiden der Leber und Karzinome soll die Amachazuru-Staude anscheinend lindern. In China wird der Amachazuru-Tee jedoch auch als Entspannungsmittel für den Geist benutzt, wenn die Wissenschaft beispielsweise unter Schlafstörungen oder Stress leidet. Es existieren eine Menge Untersuchungen, welche diese durch den Volksmund überlieferten Heilwirkungen beweisen. Andererseits ist das Xiancaogewächs ausnehmend pflegeleicht. Es gehört zur Linie der Kürbisse und wächst Schlingpflanzenartig. Bis zu 18 Grad minus überlebt die Amachazuru-Staude, sie wächst aber auch im Inneren des Hauses ausnehmend gut. Wächst die Amachazuru-Staude außen, so verwelken an bitterkalten Tagen die grünen Blätter des Gewächses und entfaltet sich frühestens im Frühling nochmal erneut. Der Anbau von Jiaogulan könnte anhand von Saatgut oder Wurzelwerk stattfinden. Die geeignetste Gebrauchsform ist selbstverständlich die Form des Tees. Hierfür brüht der Betreffende die getrockneten oder auch grünen Blätter simpel mit heißem Wasser auf. Wer es lieber ein Bisschen spezieller haben möchte, könnte sich aus den grünen Amachazuru-Blättern obendrein einen Salat machen. In Deutschland könnte man Amachazuru selbstverständlich auch in jedem Teeladen erwerben.