Jiaogulan - Das Heilungsphänomen der Asiaten

Die Jiaogulan-Pflanze ist im chinesischen Raum längst seit längerem berüchtigt und war seitdem ein klassisches Hilfsmittel in der chinesischen Heilkunst. Jiaogulan umfasst ähnliche Wirkstoffe wie den gewöhnlichen Panax Ginseng. Zusätzliche Substanzen sind Glykane und Gypenoside. Wie die Übersetzung bereits besagt, soll die Einnahme von Jiaogulan die Lebenszeit verlängern. In dem Bezirk Guizhou gibt es extrem viele Personen, welche älter als 100 Jahre alt geworden sind und die Forschung vermutet längst lange, dass die Bewohner dort großenteils Jiaogulan-Tee nutzen. Diesem Gewächs wird darüber hinaus nachgesagt, dass sie wohl tuend für die Blutfettwerte ist und auf diese Weise gegen die Zuckerkrankheit schützt. Ebenfalls die Herzerkrankungensvorsorge wird dank der stimulierenden Wirksamkeit der Substanzen begünstigt. Auch Leberleiden und Karzinome soll die Jiaogulan-Pflanze mutmaßlich abschwächen. In Asien wird der Jiaogulan-Tee ansonsten auch als Entspannungsmittel für den Geist genutzt, wenn die Forschung z.B. unter Ängsten oder Lustlosigkeit leidet. Es gibt zahllose Untersuchungen, welche diese durch die Praxis überlieferten Wirkungen belegen. Dazu ist die Pflanze ausnehmend widerstandsfähig. Es gehört zur Art der Cucurbita und entwickelt sich Rankenartig. Beinahe 18 ° unter dem Nullpunkt erträgt die Jiaogulan-Pflanze, sie entfaltet sich aber auch im Inneren des Hauses ausnehmend gut. Steht die Jiaogulan-Pflanze außerhalb, so vertrocknen an eiskalten Tagen die oberen Teile des Gewächses und keimt frühestens im Frühling wieder neu. Der Anbau von Jiaogulan könnte anhand von Samen oder Keimlingen erfolgen. Die leichteste Form ist hierbei natürlich die Form des Tees. Hierfür brüht man die trockenen oder auch jungen Blätter schlicht mit sehr warmen Wasser auf. Wer die Pflanze lieber ein Hauch exotischer bevorzugt, könnte sich mit den jungen Jiaogulan-Blättern außerdem einen Salat anrichten. In Europa könnte man Jiaogulan zweifellos auch in jedem Laden für Tee ordern.