Wenn von Lebensmittelkrisen neue Trends gesetzt werden!

Es war die BSE-Krise, die schwammartige Gehirnkrankheit bei Rindern, die plötzlich Straussenfleisch und andere bis dato exotische Gerichte bei uns in Deutschland populär gemacht hat. Plötzlich waren auch Krokodilfleisch und Steaks vom Känguruh (zumindest als potentielle, sprich: gedankliche, Alternative) in aller Munde. Wobei das Fleisch des großen Laufvogels, das ein wenig an`s Rind erinnerte, besonders bliebt war. Ein Boom, der heute wieder deutlich abgeflacht ist.
 
Denn meist sucht man Straussenfleisch, seinerzeit sogar in vielen Discountern erhältlich, nun  wieder lange oder gar vergebens.
Experten gehen von rund 200 bis 300 Strussenfarmen aus. Das sind meist jedoch kleinere, überschaubare Betriebe (was ja durchaus Vorteile hat), die vor allem auf Hofläden und die Direktvermarktung setzen!