Factoring Mittelstand lohnt

 
Hinter dem Factoring Mittelstand steckt ein ganz einfaches Prinzip: Ein Unternehmen verkauft seine Forderungen an Kunden aus Leistungen und Lieferungen an einen so genannten Factor (einem Unternehmen, das Forderungen ankauft und sich um deren Eintreibung kümmert). Dieser Factor zahlt im Rahmen des Factoring Mittelstand an das Unternehmen, das die Forderungen verkauft hatte, einen Betrag in Höhe von 80 Prozent des Rechnungsbetrages. Die übrigen 20 Prozent folgen dann spätestens 150 Tage nach der Fälligkeit der jeweiligen Forderung. Das heißt hat eine Forderung eine Fälligkeit von 30 Tagen, so erhält das Unternehmen, das am Factoring Mittelstand teilnimmt, nach spätestens sechs Monaten den Restbetrag über 20 Prozent des Forderungsbetrages (im Vergleich dazu kann eine außergerichtliche Forderungseintreibung wesentlich länger dauern). Für eine Unternehmen, das die Forderungen verkauft hatte, besteht dabei im Rahmen des Factoring Mittelstand nicht nur ein Vorteil, sondern auch gleich mehrere. So zum Beispiel den der Vorteil blitzschnell über Liquidität zu verfügen. Das wiederum bringt Vorteile gegenüber den eigenen Lieferanten und den Kunden. Gegenüber den Lieferanten kann ein Unternehmen dank Factoring Mittelstand und der dadurch gewonnenen Liquidität schnell bezahlen und damit Skonto und Boni für sich ausnutzen. Den Kunden kann ein Unternehmen indes durch die zu erwartende schnelle Liquidität entsprechende Zahlungsziele einräumen und somit auch seine Zahlungseingänge entsprechend steuern, weil das Unternehmen wiederum diese Forderungen über den Factor eintreibt. Beim offenen Verfahren wissen die Kunden um die Strategie ihrer Lieferanten, beim verdeckten Verfahren hingegen ist es den Kunden nicht offensichtlich. Kenntnis erlangen diese Kunden aber allerspätestens dann vom Factoring, wenn sie nicht in der Lage waren zu bezahlen am Fälligkeitstag und die Forderung über den Factor eingetrieben wird.