Factoring Unternehmen und ihre Aufgaben

 
Was tun Factoring Unternehmen eigentlich. Diese Frage stellen sich viele, die mit dem Begriff Factoring eigentlich so gar nichts anfangen können. Um zu verstehen, was ein Factoring Unternehmen eigentlich macht, muss der Betrachter aber erst einmal verstehen, was Factoring eigentlich ist. Factoring ist dabei in Deutschland schon weit verbreitet heute, und zwar als alternatives Finanzierungsmittel für insbesondere mittelständige Unternehmen. Facotoring funktioniert dabei so: Ein Factoring Unternehmen kauft von einem anderen Unternehmen dessen Forderungen aus erbrachten Lieferungen und Leistungen, sprich offene Rechnungen. Das Unternehmen erhält dafür im Gegenzug vom Factoring Unternehmen zunächst einmal einen stattlichen Betrag in Höhe von in der Regel 80 Prozent der Rechnungssumme. Die übrigen 20 Prozent behält das Unternehmen aber nicht für sich, sondern leitet auch diesen Betrag an das Unternehmen, das seine Forderungen verkauft hatte, und zwar nach einer Zeit von längstens 4 Monaten, also 150 Tagen nachdem die Rechnung fällig geworden war. Der Factor übernimmt mit dem Erwerb der Forderung dabei auch das Risiko was die Eintreibung der Forderung anbelangt. Das heißt auch für den Fall, dass der Kunde des Unternehmens, das die Forderung abgetreten hat, insolvent wird, bekommt das Unternehmen, das die Forderung abgetreten hat, sein vollständiges Geld.
 
Dem Unternehmen, das seine Forderung, bzw. Forderungen verkauft, bzw. verkauft hat, hat mit der Beauftragung eines Factors im Übrigen keine Fixkosten „am Bein“. Auf jeden Fall ist in heutiger Zeit die Beauftragung von einem Factor für ein Unternehmen preisgünstiger, als die Beschäftigung von einer Heerschar von Buchhaltungskräften, die sich Tag ein Tag aus mit der Beitreibung von Forderungen befassen müssen, sei es nun auf dem außergerichtlichen oder eben dem gerichtlichen Wege.