Ist der Euro noch zu retten?

Nahezu täglich hört man von irgendwelchen Finanzkrisen und Pleiten. Schon längst sind nicht nur Privatpersonen und Unternehmen von Insolvenzen betroffen, sondern auch Staaten.
 
Die erfolgreichesten Pleiteländer in der EU sind Griechenland, Irland und Portugal. Doch auch Deutschland und Italien kleckern nicht mit Schulden, sondern klotzen. Eine Währungsreform ist zum jetztigen Zeitpunkt noch ausgeschlossen, denn die EU setzt alles daran, den Euro zu stabilisieren. Stichwörter wie Bankenrettungspakete, EU-Schutzschirm und ähnliches hat im Moment wohl jeder schon mal gehört.
 
Und sollte ein Land wirklich einmal den EU-Schutzschirm voll ausnutzen, wird der Euro darunter sehr stark zu leiden haben. Schon jetzt wünschen sich viele Deutsche entweder die Mark zurück oder alternativ eine neue Währung. Denn auch ohne eine einheitliche Währung kann man international Reisen und Handel betreiben.
 
Das es in der EU bergab sieht man schon daran, dass die führenden Ratingagenturen nun Irland (BBB+) und Portugal (BBB-) abgewertet haben. Deutschland steht bisher mit AAA allerdings gut dar und wird daher als Anlageobjekt empfohlen. Portugal ist dagegen fast eine Ramschanleihe.