Deutsche Bauherren werden immer älter - Senioren-Kredit kein Problem mehr

Während es vor rund 50 Jahren noch zum guten Ton gehörte, mit 30 Jahren bereits verheiratet zu sein, mehrere Kinder zu haben und ein eigenes Häuschen zu bewohnen, so sind es heute die Senioren, die den Einfamilienhausmarkt stürmen.
Eigentlich kann man unsere heutigen und künftigen Senioren gar nicht mehr als solche bezeichnen. Sie fühlen sich weder alt, noch antriebslos und wollen das Leben in vollen Zügen genießen. Studien haben ergeben, dass die Power-Großeltern von morgen ein recht ansehnliches Einkommen haben und äußerst anspruchsvolle Kunden sind. So verwundert es nicht, dass bereits jetzt schon viele „Senioren“ noch einmal zum Bauherren werden.
Auch ein Baudarlehen ist in ihrem Alter kein Problem, denn die Finanzierer sehen die silberhaarigen Kunden durchaus gerne. In der Regel verfügen sie über ein geregeltes, gutes Einkommen oder aber bereits über die sicherere Rente und haben zumeist auch ein stattliches Eigenkapital vorzuweisen.
Nur sollten die Senioren Standardbaukredite meiden, bei denen über die gesamte Laufzeit konstante Raten gezahlt werden müssen. Vielmehr sollten Finanzierungsmodelle gewählt werden, die eine flexible Tilgung des Darlehens ermöglichen, damit je nach finanzieller Lage getilgt werden kann. Zumeist wird empfohlen vor der Rente hohe Raten zu zahlen, um während der Rente von niedrigeren profitieren zu können. Eine zinsgünstigere Variante ist die Volltilgung, bei welcher der Kunde den Zeitpunkt benennt, zu welchen er schuldenfrei in seinem Haus leben möchte. Die Raten werden dann auf diese fixe Zeitspanne berechnet.