Nachteile der gesetzlichen Krankenversicherung

Die gesetzliche Krankenversicherung ist aus der Solidargemeinschaft der Arbeitnehmer entstanden.

Unabhängig von der Höhe der gezahlten Beiträge sehen die gesetzliche Krankenversicherungen den gleichen Versicherungsschutz für alle Versicherten vor.  Und hier beginnen die Nachteile der gesetzlichen Krankenversicherung.

Trotz hoher Beiträge ist eine freie Gestaltung des Versicherungsschutzes nicht möglich. Der Gesetzgeber kann jederzeit den Umfang des Versicherungsschutzes bei der gesetzlichen Krankenkasse ändern. Die Beitragsberechnung bei Singles, die ein hohen Einkommen haben, ist unvorteilhaft.

Eine Behandlung erfolgt nur durch Kassen-Vertragsärzte. Bei einer stationären Behandlung hat der Versicherte lediglich einen Anspruch auf ein Mehrbettzimmer sowie Anspruch auf die Behandlung eines Allgemeinarztes.

Es müssen generell Zuzahlungen für Medikamente und Hilfmittel entrichtet werden. Auch beim Zahnersatz müssen vom Versicherten hohe Zuzahlungen getragen werden. Hinzu kommt kommt die Erhebung einer Praxisgebühr in Höhe von 10 € pro Quartal.

Weiterhin besteht keine Kostenübernahme für die Behandlung durch einen Heilpraktiker und keine bzw. nur eingeschränkte Leistungen bei Auslandsaufenthalten. Evtl. anfallende Kosten für den Auslandsrücktransport werden nicht übernommen.

Das sind nur einige Beispiele von den Nachteilen der gesetzlichen Krankenkassen.

Hinzu kommt noch, dass gesetzlich Versicherte oftmals Nachteile bei einem Facharztbesuch haben. Gesetzlich Versicherte haben leider sehr oft eine längere Wartezeit für einen Termin bei einem Facharzt in Kauf zu nehmen und müssen auch mit längeren Wartezeiten bei einer Operation im Krankenhaus rechnen.