Zahlungsverkehr über das Girokonto

Wer in Deutschland sein Geld verwaltet, tut dies meist mit Hilfe eines Girokontos. Das Girokonto ist bereits seit vielen Jahrzehnten eine Möglichkeit, sein Geld anzulegen, zu verwalten oder zu transferieren. Der gesamte Zahlungsverkehr beruht heutzutage meist auf Girokontentransaktionen.
 
Seit 1995 muss jedem Bundesbürger in Deutschland ein Girokonto zur Verfügung gestellt werden, weshalb man das Girokonto auch „Jedermann-Konto“ nennt.
 
Ein Girokonto kann man jederzeit kündigen, wobei die Bank keine Gebühren verlangen darf. Bei einem Girokonto hat man meist die Option, den Dispositionskredit zu nutzen. Hierunter versteht man den Überziehungssatz des Kontos. Dieser wird je nach Verdienst bzw. Bonität, Ein- und Auszahlungen angepasst. Jedoch sollte man diesen nicht zu sehr in Anspruch nehmen, da die Zinsen hier sehr hoch sind. Trotzdem eignet sich der Dispositionskredit, um Zahlungsvorgänge zu überbrücken. Mit einem Girokonto hat man die Möglichkeiten, Überweisungen zu tätigen, Lastschriftverfahren oder Daueraufträge einzuleiten und durch eine EC- oder Maestrokarte Geld von einem Geldautomaten abzuholen. Ein Girokonto besitzt monatliche Führungsgebühren, die man begleichen muss. Im Schnitt liegen diese Gebühren in Deutschland zwischen 3,50 Euro und 25,00 Euro. Dabei bekommen Schüler, Azubis und Studenten oftmals ein kostenloses Girokonto, was solange ohne Gebühren geführt wird, bis die Schule, Ausbildung oder das Studium beendet ist. Im Internet gibt es eine Vielzahl von Girokontenangebote, die zusätzlich einige Zusätze wie Kinogutscheine oder Prämien anbieten. Diese kann man aber meist auch direkt bei der Bank selbst bekommen wenn man etwas nachhakt. Auf jeden Fall lohnt sich ein Vergleich, der entweder im Internet gemacht werden kann oder bei den Banken vor Ort.