Zertifikate

 
Uns allen ist dieser Begriff als Bezeichnung für eine erreichte Leistung geläufig, doch hat er nicht nur diese Bedeutung.
In der Wirtschaft sind solche Zertifikate die Grundlage für Geschäfte und werden auch als Derivate genannt, Verträge, die bei der Preisbindung an Markt bezogene Werte gebunden sind. Diese Werte sind zum Beispiel Wertpapiere wie Aktien oder Anleihen, aber auch andere Referenzen wie Zinsen und Andere Handelsgüter fließen hier in die Geschäftswelt ein.
Bei dem Handel mit Zertifikaten, der sich auf ein Geschäft mit Privatpersonen bezieht werden alle direkt getätigten Verträge einbezogen. Gemeint sind hiermit also Konten, Kredite Versicherungen, also kann man sagen die Mehrheit der Menschen besonders in den Industrieländern verfügt über mindestens ein Zertifikat.
Hauptsächlich kann man Zertifikate als Schuldverschreibungen verstehen die sich in zwei Gruppen einteilen lassen. Bei der einen Gruppe passt es sich dem Basiswert des Vertrages an und ist damit also während der Laufzeit variierend während die andere Gruppe auf festgelegten Basiswerte ausgerichtet ist. Das Risiko solcher Zertifikate ist solange sehr gering, solange der Herausgeber in der Fachsprache auch Emittenten eine gute Bonität inne hält also zahlungsfähig ist.
In Deutschland werden diese Zertifikate hauptsächlich an den Börsen in Stuttgart, Frankfurt, Berlin und Düsseldorf gehandelt. Bei dieser Art von Anlagegeschäft sollte der Anleger stets berücksichtigen das es hier keinerlei Schutz für ihn gibt, wie man ihn zum Beispiel bei Fonds oder Bankeinlagen kennt. Alle finanzielle Geschäfte verursachen Kosten die ebenfalls vom Anleger getragen werden müssen. Während sie bei anderen Anlageformen in Form von Gebühren für zum Beispiel Fonds Umlagen explizit festgelegt und begründet sind, sind die Kosten bei Zertifikaten nicht so offensichtlich und auch der Emittenten unterliegt keiner Verpflichtung diese dem Anleger in irgend einer Form offen darzulegen.