Die Geschichte der Zigarre begann vor Jahrtausenden

Die Geschichte der Zigarre hat vor Jahrtausenden in Südamerika begonnen. Der Meinung sind zumindest die Historiker, die davon ausgehen, dass der Tabak damals in verschiedenen Formen konsumiert wurde. Während der Kolonialzeit wurde der Tabak und somit auch die Zigarre international bekannt. In Europa hat die Zigarre einen besonders hohen Status erreicht und die Herstellung von Zigarren wurde zu einem wichtigen Industriezweig. Den Zigarren aus Kuba sagt man nach, dass sie die Besten sind, sie  werden Havanna genannt, nach der kubanischen Hauptstadt. In der Regel werden die kubanischen Zigarren handgerollt. Kaum ein Urlauber kommt nicht mit mindestens einer Havanna, als Souvenir aus Kuba zurück. Eine echte Havanna kann man nur in gut sortierten Fachgeschäften kaufen. Die Preise sind der Qualität entsprechend hoch, aber als Zigarrenraucher kann man sich ab und zu so ein gutes Stück leisten. Der Genuss den ein Zigarren-Liebhaber beim Rauchen erlebt,  lässt ihn den Preis der Havanna schnell vergessen. Jeder Zigarren Raucher bevorzugt eine  bestimmte Art von Zigarren, eine Havanna wird meistens nur zu besonderen Anlässen geraucht. Die Zigarren unterscheiden sich in der Herstellungsart voneinander.  Longfiller Zigarren werden überwiegend mit der Hand gerollt. Shortfiller Zigarren hingegen werden maschinell gerollt und sind meistens von minderwertiger Qualität. Die kubanischen Shortfiller sind eine Ausnahme, denn sie werden mit der Hand gerollt. Darüber hinaus unterscheiden sich die Zigarren in der Dicke, der Länge und der Form. Eine besondere Art Zigarre, ist die zweifarbige Variante. Diese Zigarre wird aus einem helleren und einem dunkleren Deckblatt gedreht. Jeder Zigarrenraucher hat eine Zigarren-Art, die er besonders bevorzugt.