Taucheruhr - Informationen

Eine Taucheruhr hat unter Wasser mit unterschiedlichen Belastungen zu kämpfen. Grundsätzlich eine Belastung für die Taucheruhr stellen, das Erreichen der Sprungschicht ( mit beträchtlichem Temperaturabfall ), eine simple Bewegung mit dem Arm unter Wasser, ein Sprung ins Wasser, Stöße durch Umgebungs- oder Equipment- Kontakt, Alterung dar.
 
Ein massives, auf 1000m ausgelegtes Monoblock- Gehäuse birgt aufgrund seiner Konstruktion grundsätzlich bedeutend mehr Sicherheitsreserven, als ein mehrteiliges Gehäuse mit tieferer Wasserdichtheit.
 
Je weniger Öffnungen ( Boden, Heliumventil, Sichtglasboden, Chronographendrücker etc. ) hat, desto besser ist die Funktion der Taucheruhr. Genauso ist es beim Gehäuse der Taucheruhr, je massiver, desto sicherer ist die Taucheruhr. Gepaart mit verschraubten Kronen und einem intelligenten Dichtungssystem haben die Hersteller somit einen großen Teil ihrer Aufträge erfüllt. Eine Taucheruhr sollte mindestens einmal jährlich auf Ihre Dichtigkeit geprüft werden.
 
Taucheruhren gibt es mit Stahl-, Kautschuk- und Klettband.
Taucheruhren mit Stahlbänder verfügen über eine ausklappbare Verlängerung, sollte bei Tauchgängen aufgrund des Neoprenanzugs eine größere Bandlänge benötigt werden. Es besteht natürlich beim Stahlband ein nicht zu unterschätzendes Risiko für unerwünschte Kratzer.
 
Eine sinnvollere Alternative zum Stahlband stellen die Kautschuk – Bänder dar. Sie können einerseits auf die benötigte Länge eingestellt werden, andererseits sind nur sie in der Lage, den wechselnden Druckverhältnissen unter Wasser gerecht zu werden. Aufgrund der zunehmenden Druckverhältnisse bei einem Tauchgang wird der Neoprenanzug immer dünner. Somit droht die Taucheruhr zu rutschen. Beim Aufstieg ist der Effekt genau umgekehrt. Aufgrund dieser Effekte sind Taucheruhren mit Kautschuk – Band besser, weil sie die Bewegungen mitmachen.
 
Genauso wie Kautschukbänder versprechen auch Klettbänder mit flexiblem Verschluss deutlich mehr Tauglichkeit als Taucheruhren