Von Clowns und Nougat auf dem Rummel …

 
Nougat gibt es auf dem Rummel in verschiedenen Formen in den Süßigkeitsständen. Als Nougat bezeichnet man dabei Süßigkeiten aus Konfektmasse, wobei es sowohl weißen, als auch dunklen Nougat gibt und die beiden Arten in keiner Weise miteinander „verwandt“ sind.
Der weiße Nougat wird aus griechisch-römischen und arabisch-orientalischen Wurzeln hergestellt. Alle Grundrezepte, die man so kennt, sind dabei ohne Kakao. Beim dunklen Nougat hingegen ist die Hauptzutat die Haselnuss. Diese werden zunächst 20 Minuten lang bei 150-180°C geröstet, anschließend abgekühlt und dann in einer Mühle verrieben. So entsteht eine Marzipanähnliche Rohmasse. Dieser wird Lecithin zugesetzt – für die bessere Bindung der Masse. Der Paste wird dann noch Nusskrokant beigemischt, wie auch Puderzucker, Kakaobutter und Sojafett und Vanillin und Kuvertüre, sowie Milchpulver. Verknetet und verwalzt entsteht dabei die allseits bekannte Nougatmasse, die wenn die Masse abgekühlt ist geschnitten werden kann. Außer auf dem Rummel kann man Nougat natürlich auch in Supermärkten kaufen.
 
Insbesondere auf dem Rummel findet Nougat oftmals den Weg in Kinderhände auch durch einen Clown. Wobei vor einem Clown die meisten Kinder auch Angst haben und schon gar eine derartige Süßigkeit nicht annehmen. Der Grund dafür ist, dass ein Clown gegenüber Kindern, wenn er geschminkt ist doch ein bisschen etwas Schreckhaftes hat, insbesondere wenn es sich um einen Weißclown handelt. Zu einem Clown hingegen und von ihm ein kleines Geschenk annehmen ist dabei für viele Kinder doch etwas anderes, als wenn man diesen nun von weitem sieht und in der Manege über ihn lacht. Gehen jedoch die Eltern mit den Kindern dann hin zu dem Clown, ist diese Scheu der Kinder auch noch immer zu spüren.