Weihnachten mit Etikette

Jeder wünscht sich harmonische Weihnachten, doch häufig ist man schon vor den Feiertagen völlig gestresst und das Weihnachtsfest selbst wird zum Desaster. Damit dies nicht geschieht, hilft es, privat und beruflich, einige nützliche Tipps und Benimmregeln zu beachten. Ratgeber zu Etikette und Manieren haben auch zu Weihnachten sinnvolle Hinweise parat:
 
 
Die Weihnachtsfeier im Kreise der Kollegen kann zum Stolperstein werden. Bei ausgelassener Stimmung wird dabei häufig vergessen, dass es sich bei dem Tischnachbarn eben doch um einen Kollegen und nicht um einen Freund handelt. Halten Sie sich auch bei ausgelassener Stimmung mit privaten Geschichten zurück und achten Sie darauf, nicht zu viel Alkohol zu konsumieren. Auch von einem ausgelassenen Flirt ist abzuraten. Sollte ein Kollege zu tief ins Glas schauen, ist es auch als Beobachter ratsam, sich mit seinen Kommentaren zurückzuhalten. Wer dem Kollegen die Verfehlung vorhält, macht sich nicht gerade beliebt.
 
Wer auf Weihnachtsfeiern in festlichem Rahmen eingeladen ist, muss sich Gedanken über die richtige Kleidung machen. Häufig ist bereits bei der Einladung ein Dresscode vorgegeben. Diesen gilt es nun stilvoll umzusetzen. Selbst wenn dem Anschein nach nur Vorgaben für das Outfit von Männern gemacht werden, haben diese natürlich auch Auswirkungen auf das Erscheinungsbild der „Begleitdame“. Der Dresscode „Dunkler Anzug“ bedeutet für Männer, einen schwarzen Anzug, weißes Hemd und schwarze Schuhe zu tragen. Damen wählen einen Hosenanzug oder tragen das kleine Schwarze. Der Dresscode „Black tie“ steht für einen Smoking, Damen tragen dazu lange Kleider, allerdings sollten die Schultern dabei bedeckt sein. Noch etwas schicker wird es beim Dresscode „White tie“, der bedeutet, einen Frack bzw. ein Ballkleid zu tragen.
 
Das richtige Geschenk für die Lieben zu finden, ist manchmal schon nicht einfach, noch viel schwieriger wird es da bei Kollegen und Kunden. Das Geschenk darauf weder zu wertvoll noch zu günstig sein. Besonders Kunden dürfen sich nicht so fühlen, als hätten sie letztendlich das teure Geschenk mitfinanziert. Wer auf der sicheren Seite sein möchte, verschenkt Spenden an gemeinnützige Organisationen und drückt damit das eigene soziale Engagement aber auch das des eigentlich Beschenkten aus. Wer Sachgeschenke macht, sollte darauf verzichten diese mit einem Werbeaufdruck zu versehen. Auch die Verpackung mit dem richtigen Weihnachtspapier spielt eine Rolle. Wer internationale Kunden hat muss deren Kultur berücksichtigen. In China beispielsweise sind die Farben weiß und gelb für Geschenkpapier zu vermeiden. Rot ist hingegen eine gute Farbwahl um Geschenke in Weihnachtspapier zu verpacken. Das Geschenk wird mit beiden Händen überreicht und solange angeboten bis der Beschenkte, der sich zunächst weigern muss, das Geschenk annimmt. Uhren und Schirme werden in China übrigens als Geschenke nicht gerne gesehen.
 
Wer sich ein wenig schlau macht, kann die meisten Fettnäpfchen schon vor dem eigentlichen Fest aus dem Weg räumen. Feiern Sie ganz entspannt unter funkenden Weihnachtskugeln mit der Familie, mit Freunden oder mit Kollegen. Und wenn Ihnen doch mal ein Missgeschick passiert, nehmen Sie es mit Humor.