Weihnachtsgeschenke - die Geschichte der Bescherung

Vor allem für die Kinder ist Weihnachten ein Fest des Schenkens. Die Bescherung findet meist am Nachmittag oder Abend des 24. Dezembers statt, in katholischen Gegenden oft erst am Folgetag. Vor der christlichen Reformation waren in Deutschland andere Sitten üblich: Zwar war Weihnachten schon damals ein zentraler christlicher Feiertag - die Geschenke gab es aber (wenn überhaupt) schon am Nikolaustag.
Dies änderte sich, als sich neben dem katholischen Glauben der Protestantismus etablierte. In protestantischen Regionen wollte man aus dogmatischen Gründen nicht den heiligen St. Nikolaus verehren und favorisierte daher das Weihnachtsfest als Geschenkeanlass. Im Laufe der Jahrhunderte setze sich der protestantische Brauch weitgehend durch, ohne das "katholische Schenken" ganz zu verdrängen. Die heutigen Kinder freut es, denn auf diese Weise erhalten sie zweimal im Jahr Präsente.