Haartransplantationsprofis

Jährlich gibt es immer neue Brandopfer, die vor allem im Gesicht und an den Haaren schwere Verbrennungen aufweisen. Sind die Patienten über dem Berg und gesundheitlich wieder so gut hergestellt, dass man an Therapien denken kann, so kommt häufig auch die Sprache auf die Ästhetik. Durch Feuer zerstörte Haarpracht lässt sich dabei tatsächlich auch erst dann wieder ersetzen, wenn die Brandwunden vollständig verheilt sind. Dann schlägt in der Regel die Stunde von einem Facharzt für Haartransplantation, der dann zu Rate gezogen wird, um dem Brandopfer wieder ein einigermaßen menschliches Aussehen auch vom Haar her zu verleihen. Viele Brandopfer lassen sich allerdings erst einmal ihr Gesicht und andere Gliedmaßen, die in Mitleidenschaft gezogen wurden durch Schönheitsoperationen wieder herstellen. Was ihre Haarpracht angeht, so helfen sich viele Brandopfer jahrlang oft mit Perücken aus. Ein Problem ist meist, dass kaum noch Haare auf dem Kopf vorhanden sind, was eine Haartransplantation meist unmöglich macht. Denn um eine Haartransplantation durchführen zu können, wird Resthaar benötigt. Für den Fall, dass es sich um nicht großflächige Verbrennung handelt, so bestehen durchaus gute Chancen, dass die Brandopfer nach einiger Zeit der Behandlung auch wieder über eine eigenen Haarpracht verfügen. Der erste Arzt, der Brandopfern durch Haartransplantationen half, war Dr. Okuda, ein japanischer Dermatologe. Profis wie Doktor Lars Heitmann können Ihnen dabei helfen, eine neue Haarpracht zu erhalten.