Die Hyperthermie

Bei der Hyperthermie (Englisch: hyperthermia) wird versucht, bösartige Tumorzellen mithilfe von Erhitzung zu zerstören. Diese Art der Behandlung wird seit etwa 100 Jahren von den Ärtzen angewendet, allerdings gilt sie noch nicht als nachgewiesene Behandlungsmethode. Dies hängt vorallem damit zusammen, dass die genauen Details über die Funktionsweise noch nicht bekannt sind.
 
Behandlungsweise
 
Die Erwärmung kann auf den ganzen Körper oder auch auf einzelne Teile ausgeführt werden. Dabei wird die Temperatur mit Ultraschall oder elektromagnetischen Wellen auf bis zu 45 Grad erhöht. Die Tumorzellen sollen dabei nicht direkt getötet werden, denn die hierfür nötige Temperatur wäre zu hoch, sodass auch gesunde Zellen betroffen wären. Es wird lediglich versucht, sie gegenüber anderen Behandlungen empfindlich zu machen, wie die Strahlen- oder Chemotherapie.