Kinder beim Zahnarzt

Es gibt im Leben mit Kindern einige wirklich kritische Situationen, um deren „Überstehung“ sich wohl viele Eltern gern drücken wollen.
 
Der Friseurbesuch ist ganz sicher so eine, der Gang zum Arzt, wenn Filius Fieber oder Bauchweh hat. Kinder beim Zahnarzt gehören ganz sicher auch in die Kategorie. Das ist eine Situation, in der der Stresspegel unweigerlich steigt und man am liebsten mal „ganz hart durchgreifen“ möchte. Schließlich geht es ja auch um die Gesundheit des Kindes.
Aber mal im Ernst. Lieben Sie Ihren Zahnarzt und gehen dort gern zweimal im Jahr hin? Die meisten Erwachsenen würden diese Frage sicherlich spontan mit einem klaren Nein beantworten. Auch, wenn Karies droht oder einen Zahn schon schmerzhaft geschädigt hat, würde sich so mancher sicherlich immer noch gern vor dem großen Stuhl drücken.
Kinder beim Zahnarzt haben mindestens die gleichen Ängste und Sorgen. Gerade Kleinkindern ist diese Situation doch sehr neu und kann tatsächlich furchterregend sein. Die weitreichenden Schäden, die Karies und Parodontose auslösen, können die Kleinsten ja in keinster Weise umreißen. Damit entziehen sie sich aber auch völlig dem Zugang durch logische Argumente. Sie haben Angst und damit basta!
Der beste Weg, den Kindern die Angst vorm Zahnarzt zu nehmen, ist sicherlich, seinen eigenen inneren Schweinehund zu überwinden und selbst regelmäßig hinzugehen. Denn dann kann man in völlig ungezwungener Atmosphäre die Kleinen an den Stuhl und die ungewohnte Situation gewöhnen. Nicht nur Zahnärzte in Leipzig, Berlin oder München, sondern auch überall sonst in Deutschland, haben sicher kein Problem damit, den Stuhl samt Kind einmal hoch und runter zu fahren und spielerisch in den Mund zu schauen.
Kennen die Kinder dann schon mal den Ablauf, ist es im Notfall, beispielsweise bei einem abgebrochenen Zahn oder eben auch bei Karies, nicht mehr so furchterregend.