Pubertät

Das Leben mit einem Jugendlichen kann einem Vater den letzten Nerv rauben. Sobald die Kinder in die Pubertät kommen, verändern sie ihre Persönlichkeit und das Zusammenleben wird auf eine harte Probe gestellt. Aus kleinen Kindern werden langsam aber sicher große Kinder und die Pubertät begleitet diese Phase des Erwachsenwerdens. Ein Vater, dessen Kinder mitten in der Pubertät stecken, muss sich mit ganz neuen Problemen auseinandersetzen. Plötzlich stehen Themen wie Alkohol, Partys und Sex im Raum. Wichtige Dinge, die für alle neue Fragen aufwerfen und es notwendig machen, darüber zu sprechen und Lösungen zu finden. Der Vater sollte in dieser schwierigen Zeit versuchen, stets einen guten Draht zu seinem Teenager zu haben. Das bedeutet, ihm ein offenes Ohr zu schenken und sich für die Sorgen und Nöte seines Teenagers zu interessieren. Ein Jugendlicher in der Pubertät reagiert häufig rebellisch und äußert seine Meinung lautstark. Seinen Frust entlädt er bei ohrenbetäubender Musik, während er sich stundenlang in seinem Zimmer verkrümelt. Ein Vater benötigt Fingerspitzengefühl, um in solchen Momenten souverän zu reagieren. Empfehlenswert ist es, den Teenager in einer solchen Situation eine kurze Zeit in Ruhe zu lassen, damit er sein erhitztes Gemüt wieder beruhigen kann. Wenn der erste Ärger verflogen ist, kann der Vater in einem ruhigen Gespräch versuchen herauszufinden, was den Unmut verursacht hat. Der Teenager braucht in der Pubertät Verständnis und Liebe, aber auch sinnvoll gesetzte Grenzen. Es ist in dieser Zeit sinnvoll, dass Eltern und Teenager so oft es geht, über alles sprechen. Für Väter gibt es hilfreiche Ratgeber zum Thema Pubertät.