Schimmelbefall

Ist eine Wohnung von Schimmel betroffen, sollten die Bewohner unverzüglich handeln. Bei Mietwohnungen ist in jedem Falle der Vermieter zu informieren, der die Ursache für die festgestellten Feuchtigkeitsschäden untersuchen lassen muss.
Kurzfristige Lösungen bei Schimmelbefall
Um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden ist richtiges und ausreichendes Lüften wichtig, denn nur so kann die feuchte Luft ausgetauscht werden. Andererseits sollte der Bewohner auch auf ausreichendes Heizen achten. Insbesondere kleinere Flecken lassen sich zum Beispiel mit Brennspiritus entfernen. Außerdem bietet der Handel spezielle Anstriche gegen Schimmelpilz an. Bei all diesen Maßnahmen sollte man aber berücksichtigen, dass hiermit nur das Symptom behandelt wird, nicht aber die Ursache für solche Schäden behoben wird.
Langfristige Lösungen
Um den Schimmelpilz langfristig zu verhindern, sollten die Ursachen für den Befall aufgedeckt werden. Häufig sind sogenannte Kältebrücken hierfür verantwortlich. Diese entstehen zum Beispiel, wenn an älteren Häusern neue Isolierfenster angebracht werden. Um die Situation genau beurteilen zu können, ist die Hinzuziehung eines Gutachters angebracht. Er wird durch genaue Analysen etwa mit Wärmekameras die Schwachpunkte an der Bausubstanz ausfindig machen und Maßnahmen für deren Behebung vorschlagen.
Eine Lösung des Schimmelproblems ist nicht nur aus gesundheitlichen Aspekten dem Bewohner gegenüber notwendig, sondern ebenso zur Erhaltung der Bausubstanz und damit zur Erhaltung des Vermögenswertes für den Eigentümer.