Der Schwarzkümmel und dessen Herkunft

Der Schwarzkümmel zählt wohl zu den am weitest verbreiteten Heilpflanzen und aus diesem Grund wurde er auch in den verschiedensten Kulturen eingesetzt, um gegen verschiedene Beschwerden anzukämpfen. Der natürliche Lebensraum dieser Heilpflanze sind die gemäßigten Klimazonen, die sich wie ein Gürtel um die Erde spannen und einen der größten Lebensräume auf diesem Planeten bilden. Den Schwarzkümmel findet man hauptsächlich in den Ländern rund um das Mittelmeer, also im Süden Europas, im Norden von Afrika und natürlich im Westen Asiens. Nahe Verwandte des Schwarzkümmels wachsen auch in Indien oder in der Vergangenheit auch in Deutschland. Heute gilt der Schwarzkümmel hierzulande jedoch als ausgestorben, weil unsere sehr effiziente Landwirtschaft den Lebensraum dieser Heilpflanze fast völlig zerstört hat. Dank dieses sehr ausgedehnten Lebensraums wurde der Schwarzkümmel dann auch in den verschiedensten Kulturen als Medikament oder Gewürz eingesetzt. Besondere Bedeutung hatte der Schwarzkümmel bei den Griechen, die dessen medizinische Wirkung wissenschaftlich beschrieben und seither gehört der Schwarzkümmel zum Repertoire der Naturheilkunde. Doch nicht nur die alten Griechen beschäftigten sich mit dieser Pflanze, sondern auch in anderen Kulturen des Altertums war der Schwarzkümmel sehr bekannt. Unter anderem wird der Schwarzkümmel auch in der Bibel erwähnt. Desweiteren ist bekannt, dass die ägyptischen Pharaonen den Schwarzkümmel nutzten und diesen in Form von Schwarzkümmelöl zu kosmetischen Zwecken einsetzten. Besonders berühmt machte den Schwarzkümmel dann auch die Entdeckung, dass dieser im Grab des Tutenchamuns gefunden wurde. Dies lässt darauf schließen, dass der Schwarzkümmel zu den wohl wertvollsten Rohstoffen der Welt gehörte. Heute wird der Schwarzkümmel meist in großem Maßstab angebaut, um den großen Bedarf decken zu können.
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