So bekommt man die Panik besser in den Griff

Um wirksam gegen die panische Angst vorm Zahnarzt vorgehen zu können, muss zunächst einmal die genaue Ursache der Phobie bestimmt werden. Bei vielen Angstpatienten lösen bestimmte Geräusche oder auch Erklärungen Panikattacken aus. Dabei kann es sich um das unangenehm kreischende Geräusch des Bohrers handeln oder um Erklärungen, was der Zahnarzt als Nächstes tun wird. Auch der Hinweis auf die nun folgende Betäubungsspritze kann ein Auslöser von Panikattacken sein. Eine gute Methode, solchen Panikauslösern ihren Schrecken zu nehmen, ist eine speziell auf Angstpatienten beim Zahnarzt abgestimmte Psychotherapie. Vor dem Gang in die Zahnarztpraxis steht also der Weg zum Therapeuten. Hier lernen Menschen mit panischer Angst vorm Zahnarzt, wie sie in bestimmten Situationen trotzdem entspannen können. Hilfreich kann es zum Beispiel sein, besondere Entspannungstechniken zu erlernen und auch unter Stresssituationen anzuwenden. Die Stressauslöser werden den Patienten dabei mittels eines Videofilms nahegebracht und gleichzeitig erhalten sie Anweisungen, wie sie mithilfe von Autosuggestion oder entspannender Musik ruhiger werden. In der Regel sind drei bis fünf Sitzungen vor einer Zahnbehandlung notwendig, um Patienten mit panische Angst vor dem Zahnarzt zu ermöglichen. Häufig führt das Lösen der Verkrampfung, die den Panikattacken in der Regel vorausgehen, schon zum gewünschten Erfolg und ermöglicht eine einigermaßen stressfreie Behandlung.