Verhütung für Frauen

Wie lange muss eine Frau überhaupt verhüten? Dies sind Fragen, die sich Frauen im schon fortgeschrittenen Alter stellen. Denn mit dem Bginn der Wechseljahre verändert sich auch der monatliche Zyklus der Frau. Es treten unregelmäßige Blutungen auf. Dies weist zuerst darauf hin, dass der Eisprung nun nicht mehr regelmäßig stattfindet. Dadurch sinkt auch die Wahrscheinlichkeit für das Zustandekommen von einer Schwangerschaft. Allenfalls eine künstliche Befruchtung kann dann einen sehr spät eingesetzten Kinderwunsch noch erfüllen. Doch eine Schwangerschaft kann nur ausgeschlossen werden, wenn die Menopause festgestellt wurde. Festgestellt wird dies damit, dass mindestens 12 Monate keine Blutung mehr erfolgte. Durchschnittlich liegt das Alter der Menopause bei 51 Jahren. Die Verhütung für Frauen, die zwischen 35 und 40 Jahre alt sind, sollten eh keine normale "Pille" mehr nehmen. Deren Einnahme ist nämlich mit einem deutlich erhöhten Thromboserisiko verbunden. Mögliche Verhütungsmethoden für Frauen ab diesem Alter sind die Dreimonatsspritze oder die Kupferspirale. Aber auch bei einer Sterilisation des Mannes sollten sich Mann und Frau weiterhin mit dem Kondom schützen. Es geht hier nicht um die Verhütung, sondern vielmehr sich vor anderen Krankheiten zu schützen, wie Tripper oder auch Aids. Aber auch eine Sterilisation der Frau selbst ist nach der abgeschlossenen Kinderwunschphase durchaus in Erwägung zu ziehen.