Was tun gegen Haarausfall im Alter?

Mit den Haaren ist es doch wie verhext; da, wo man sie haben will, bereiten sie einem Sorgen. Dafür wachsen sie dann an Stellen, wo man sie überhaupt nicht gebrauchen kann ... Insbesondere für Männer ab einem gewissen Alter gilt, die Kopfhaare werden dünner oder gehen sogar ganz zurück, aber die Nasenhaare wachsen und die Augenbrauen werden buschig. Gegen letzteres, gegen zu starkes Haarwachstum, kann man etwas tun; gegen das Gegenteil nicht.

Eigentlich sind Haare lediglich lange Fäden aus Horn, aus Keratin. Wo sie wachsen, welche Farbe sie haben, ob sie wellig sind oder glatt, wie dick sie sind und wie schnell sie wachsen, ist beim Menschen genetisch vorbestimmt. Heißt das nun, man kann gar nichts dagegen tun,  wenn sie dünner und weniger werden?

Nein, das heißt es zum Glück nicht. Man kann sogar eine ganze Menge tun, um sich die vorhandene Haarpracht zu erhalten und das Haarwachstum zu fördern. Dabei ist es allerdings entscheidend, dass man rechtzeitig etwas unternimmt.
Bis zu 100 Haare am Tag zu verlieren, ist völlig normal. Sobald Sie aber auch nur das Gefühl haben, dass es mehr sind, müssen Sie aktiv werden. Wenn der Haarausfall sehr stark ist, sollten Sie sogar unbedingt einen Hautarzt konsultieren. Es gibt eine Reihe von medikamentösen Behandlungen gegen Haarausfall.

In minder schweren Fällen gibt es Haarwasser, Shampoos und Pflegemittel, die das Haarwachstum fördern können.
Alle diese Behandlungen können Ihnen aber höchstens die noch vorhandenen Haare erhalten; sie können ihnen keine neuen Haare verschaffen. Und deshalb - tun Sie rechtzeitig etwas!