Statikmischer in der Industrie

Immer mehr Produkte des täglichen Lebens werden industriell gefertigt.
 
Das heißt, die Produktion findet oftmals voll automatisch mittels großer Maschinen statt. So kann auch gewährleistet werden, dass die Produkte wie ein Ei dem anderen gleichen, also dass große Mengen ein- und desselben Produkts gefertigt werden können, ohne dass diese Unterschiede im Aussehen aufweisen.
Dabei dürfen weder Unterschiede in der Form, noch in der Farbgebung zu finden sein. Gerade bei den vielen Kunststoffprodukten, wie den Mülleimern, den Schüsseln und Dosen usw. ist eine einheitliche Farbe wichtig. Damit diese auch zustande kommen kann, gibt es den Statikmischer. Durch diesen werden die einzelnen Komponenten, die für die Farbe der Kunststoffe verantwortlich sind, so miteinander vermischt, dass diese Mischung immer gleich bleibt. Nur so können gleichartige Farben entstehen, die dann die Endprodukte aufweisen.
Wenn der Statikmischer diese Komponenten miteinander vermengt, kann er das natürlich immer nur für eine bestimmte Menge tun – man spricht in diesen Fällen von einer Charge. Deshalb ist es wichtig, dass man sich auch immer dann, wenn man mehrere Artikel einer Art kauft, für ein und dieselbe Chargennummer entscheidet, um Farbabweichungen zu vermeiden. Besonders gravierend sind solche Unterschiede z. B. bei Tapeten zu erkennen.
Da aber einige Komponenten, die vom Statikmischer vermengt werden, auch giftig sein können, sind die Arbeiter, die damit zu tun haben, entsprechend zu schützen. Hier kommt dann die Vakuumtechnik zum Einsatz. Diese sorgt dafür, dass giftige Dämpfe oder kleine Partikel, die schädlich für den Menschen sein könnten, gar nicht erst aus den Mischgefäßen entweichen können. So werden die Mitarbeiter der Industrieunternehmen auch bestens gegen alle eventuellen Krankheiten, die von den teils giftigen Substanzen ausgehen, geschützt – und dies alles nur dank hoch moderner Technik.
 
Autor: Sandra Müller
Mail: sandy.mueller1@gmx.net