Ein umfangreicher Arbeitsspeicher hat für Sie den Vorteil, dass Ihre Daten und Programme wesentlich schneller geladen und auch zwischengespeichert werden können. Besonders bei Grafiken, Videobearbeitungen oder bei Computerspielen brauchen wir zumeist einen großen Arbeitsspeicher.
Wir können zwei Arten unterscheiden. Zum einen den ROM-Arbeitsspeicher. Dies ist unter anderem der BIOS-Speicher oder bei älteren Rechnern bekannt als der EPROM Speicher. Dies ist ein fest angebrachter Chip auf Ihrem Motherboard. Abgespeichert werden hier vor allem interne Daten, die sich nur geringfügig abändern und abspeichern lassen. Deshalb ist der ROM auch nicht als Zwischenablage geeignet.
Für die Zwischenablage haben wir den RAM-Arbeitsspeicher. Der RAM ist als Halbleiterbaustein erhältlich und lässt sich jederzeit durch einen besseren austauschen. Den Umbau kann man mit ein wenig Erfahrung auch selber vornehmen. Die bekanntesten Formen sind der DDR-RAM, SD-RAM und der D-RAM, die zur Zeit zwischen 512 – 2.048 Megabyte Speicherkapazität haben.
RAM Arbeitsspeicher hat auf einen wahlfreien Zugang auf Ihre Daten und Programme.
Der große Nachteil gegenüber dem ROM ist, dass alle Daten, die Sie kurzfristig auf Ihrem RAM-Arbeitsspeicher zwischengespeichert haben, nach ausschalten Ihres Computers gänzlich verloren gehen. Deshalb auch der Begriff Zwischenablage. Sie sollten deshalb gut überlegen was Sie vor Ausschaltung auf ein festes Medium, wie eine Festplatte oder einen USB-Stick, abspeichern.