Diagnose Hausstauballergie und nun?

Die Hausstauballergie hat einen Anteil von rund 30 Prozent an allen Allergien, von denen deutschen Verbraucher betroffen sind. Dies ist viel, bedenkt man, dass Pollen- und Blütenstäube nur befristet im Jahr auftreten. Der Hausstaub jedoch bleibt das ganze Jahr über im Haushalt erhalten. Ohne dass es für den Betroffenen eine zeitliche Pause gibt. Die Symptome von einer Hausstauballergie sind dabei sehr vielfältig. Sie können sich in Husten, Niesen, Kopfschmerzen und auch einer tropfenden Nase am Morgen äußern. Dies sind die anfangs noch harmloseren Symptome dieser Allergie. Gefährlicher wird es, wenn die Symptome zu einer chronischen Atemwegserkrankung werden. Dies kann sich in Atemnot und Asthma äußern. Deutschlandweit wird die Zahl der an Hausstauballergie leidenden Menschen auf ca. 4,5 Millionen geschätzt. Und der Kot der Hausstaubmilbe, der Hauptauslöser für diese Allergie findet sich in Matratzen, in der Bettwäsche, in Teppichen aber auch in Polstermöbeln und sonstigen textilen Oberflächen. Im Winter, wenn die von Pollen geplagten Menschen Ruhe haben, ist die Hochzeit der Hausstaubmilben. Diese fühlen sich bei niedrigen Temperaturen besonders wohl. Denn dann ist das Raumklima meist feucht-warm durch die Heizungsluft und in der Matratze und der Bettwäsche finden die Milben ausreichend Nahrung. Sie fressen abgestorbene Hautschuppen.
Behandlungsmöglichkeiten und Sofortmaßnahmen
Wurde eine Allergie dieser Art durch den Arzt getestet und bestätigt, gilt es eine immunspezifische Hypersensibilisierung durchführen zu lassen. Hierfür ist ein Zeitraum von 3 bis 5 Jahren einzuplanen. Als Sofortmaßnahme sollte man jedoch eine Sanierung der Bettwäsche und Matratze vornehmen. Das heißt auch die Bettdecke sollte man austauchen. Auch hierin haben sich sicherlich inzwischen mehrere Millionen von Milben verirrt auf der Suche nach Nahrung.