Die Entlüftungspumpe – Unerlässliches Wasserbettzubehör

Es ist doch der eine oder andere Unterschied zwischen dem herkömmlichen, normalen Bett und einem Wasserbett. Nicht nur kranke und pflegebedürftige Menschen sind von der besseren Liegequalität in einem Wasserbett überzeugt, auch der Umgang mit dem Wasserbett ist ein anderer. Vor allem deswegen, weil das Wasser ein ‚lebendes‘ und bewegliches Element ist, muss es gewartet und gepflegt werden. Und das gilt vor allem für die Wasserfüllmenge als ein stehendes Gewässer im Wasserbett.
Es gibt verschiedene Gründe, aus denen sich im Wasserbett Blasen bilden. Das Ergebnis ist, unabhängig von der Ursache, nervig bis ärgerlich. Denn bei jeder Bewegung im Wasserbett entstehen durch die Blasenbildung Geräusche, die laut oder leise, glucksend bis lästig sein können. Das Unerfreuliche daran ist, dass sie dauerhaft präsent sind. Schon bei der geringsten Bewegung. Und das kann sehr schlafstörend sein, besonders bei kranken Menschen.
Um eine solche Blasenbildung direkt beseitigen zu können, muss eine Entlüftungspumpe präsent sein, sie gehört praktisch zum Wasserbettzubehör und zur Grund- sowie Erstausstattung. Sie wird auf dem Einfüllstutzen des Wasserbettes aufgeschraubt und leicht angehoben. Anschließend wird die Luft im Wasserbett hin zur Entlüftungspumpe gestrichen, und danach wird sie abgepumpt. Zum Schluss wird der Einfüllstutzen wieder abgesenkt, bis das Wasser im Wasserbett die Stutzöffnung erreicht. Der Entlüftungsvorgang ist beendet, die Entlüftungspumpe kann abgeschraubt werden.
Das klingt einfach und ist auch einfach. Vorausgesetzt, dass man die Entlüftungspumpe als Wasserbettzubehör parat hat. Blasen bilden sich bei längerer Benutzung des Wasserbettes vorwiegend durch Algen, Bakterien und Keime, die sich ihrerseits in der Wasserfüllung im Wasserbett entwickeln.