Fahren wir in den Baumarkt

Fährt man in den Baumarkt um einige Werkzeuge oder Materialien zu kaufen, hat man meist genaue Vorstellungen wie das Ganze ausschauen soll und auch vom Finanziellen hat man bereits eine Ahnung. Angekommen am Parkplatz nimmt man sich vor den Einkauf schnellstmöglich zu erledigen, da man dann allenfalls gleich zuhause mit der Arbeit beginnen kann und die Reparatur vielleicht schon am nächsten Tag abgeschlossen werden kann.
Aber spätestens wenn man das Gebäude von innen betritt und einem die ersten Sonderangebote entgegen leuchten, ist es vorbei mit der Planung. Fieberhaft wird überlegt, ob nicht auch dieses oder jenes gebraucht wird. Denn bei derartig niedrigen Preisen sollte doch auf jeden Fall zugeschlagen werden. Ist diese Hürde, entweder mit Erfolg oder Niederlage, bestanden, wartet die nächste Herausforderung. Kaum hat man den Eingangsschranken passiert, blickt man auf die langen Gänge mit den zahlreichen Regalen. Wo war der Laminatboden jetzt gleich? Die noch im Vorhinein zu recht gelegte Orientierung schwindet immer mehr und mühsam muss man sich auf die Suche nach dem Gewünschten machen. Allerdings kann sich dies wirklich um Stunden handeln, da die Regale auch noch immens hoch sind und man schon genau alles überblicken muss um ja nichts zu übersehen.
Am besten ist es in einer derartigen Situation, man zieht einen Verkäufer zu Rate. Vorausgesetzt natürlich, dass sich auch gerade einer in der Nähe befindet, was ja nicht immer selbstverständlich ist. Will man ihn dann nach einem bestimmten Parkettboden oder Außenfarbe fragen, erhofft man sich natürlich eine fachkundige Antwort. Aber leider sind viele Angestellte in solchen Baumärkten gar keine gelernten Handwerker, sondern oftmals Studenten oder Schüler, welche gerade einmal Grundkenntnisse, wenn überhaupt, aufweisen. Sie können einem zwar zeigen, wo sich das Objekt der Begierde befindet, aber bei näheren Fragen sind sie dann aber schon überfordert.