fein eingerichtet

Die Wohnkultur hat sich den letzten etwa dreißig Jahren stark verändert. Wo früher dunkle, wuchtige Eichenholzschränke das Wohnzimmerbild prägten, herrschen heute helle Farben und elegante Schranklandschaften vor. Vorbei die Zeit, in der eine Schrankwand, eher schon ein Schrankmassiv, eine ganze Wand der guten Stube einnahm und den Raum völlig dominierte. Zusammengekauert davor standen üblicherweise dann ein oder 2 Sessel, ein Sofa und vielleicht noch ein 2-Sitzer, alles um einen höhenverstellbaren Wohnzimmertisch verteilt. Heute wird die gleiche Schrankfläche aufgeteilt in mehrere, unterschiedlich hohe, Möbelstücke, die an mehreren Wände verteilt aufgestellt werden. Die durchbrochene Struktur, die so entsteht, lockert das Raumbild auf und lässt insbesondere kleine Räume größer erscheinen. Das heute Ensemble besteht oft aus einem Highboard, einem Sideboard und einer Vitrine. Wer nun aber einfach ein Highboard kaufen möchte, der sollte sich im klaren sein, dass nur eine Abstimmung auf alle Möbel den gewünschten Effekt erzielt. Nur, wenn das Design einheitlich ist, beziehungsweise optimal aufeinander abgestimmt, wird auch der Gesamteindruck positiv sein. Nichts wirkt einem schönen Wohnraumaussehen mehr entgegen, als zusammengewürfelt aussehende Möbel. Es empfiehlt sich daher, die Möbel zusammen zu kaufen, um unnötige Sucherei zu vermeiden, will man Jahre später ein zum Sideboard passendes Highboard kaufen, das auch noch mit der Vitrine harmoniert. Oder umgekehrt, ein Highboard ist bereits da, und man will ein Sideboard zusätzlich aufstellen. Auch Möbel sind Moden unterworfen und da kann es leicht geschehen, dass man den Anschluss nicht mehr findet und keine zueinander passenden Möbel mehr bekommt. Selbst im Internet wird es dann schwer bis unmöglich, die gewünschten Möbel zu bekommen.