Garagen – Baugenehmigung

Endlich lag die Baugenehmigung für die Garagen vor. Nun konnte also gebaut werden. Die Anwohner haben schon so lange darauf wartet, dass sie ihre Autos nun mehr bald in Reiheneinzelgaragen unterbringen konnten. Nie wieder würde das Auto durch Vandalismus beschädigt. Im Winter braucht man keine Scheiben freizukratzen und den Schnee vom Auto befreien. Es würde weniger Benzin verbraucht, weil die Garagen sogar über eine Heizung verfügen und dadurch verliert das Auto weniger an Wert. Nicht zuletzt ist der Lack des Autos besser intakt, weil es vor Regen, Schnee und Sonne geschützt ist. Also rundherum eine gute Sache, solch eine Garage. Auch wenn sie gegenüber von den Reihenhäusern stehen, macht es fast nichts, denn der Weg über die kleine Gasse ist kurz. Außerdem kann man das Auto erst vor dem Haus entladen und anschließend in die Garage einstellen. Auf der Rückseite der Garage befindet sich ein kleines Fenster, was es auch möglich macht, ohne die Betätigung des Lichtschalters etwas zu sehen. So hat mancher Eigentümer die Idee, sich dort ein Hobbyraum einzurichten, denn Strom und Heizung ist vorhanden. Einer der Nachbarn macht sogar eine kleine Bar daraus, um Feste zu feiern. Da alle Eigenheimbesitzer damit einverstanden waren, wurde in jede Garage noch ein Wasseranschluss gelegt. Der einigste Nachteil dieses Wasseranschlusses war, dass es sich bei dem Wasser um Gebrauchswasser handelte. Also klappte es mit der kleinen Bar doch nicht, aber für ein Straßenfest reichte die Ausstattung … und außerdem, wer trinkt schon Wasser, wenn es Bier gibt.
 
Georg Tramsen
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