Der Garten Bonsai und seine Ursprungsbaumarten

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Der Garten Bonsai wird auch in Deutschland immer beliebter. Der Bonsai ist allerdings keine eigene Gattung, sondern wird aus anderen Gehölzen zugeschnitten und ausgeformt in seine bekannte Form, die automatisch ein Hauch von Asien bedeutet.
 
Im Feng-Shui ist der Bonsai aus diesem Grund auch ein fester Bestandteil und darf bei der Ausgestaltung von Innenräumen nach Feng-Shui einfach nicht fehlen. Aber auch im Gartenbereich im Bezug auf Feng-Shui hat der Bonsai eben seinen festen Platz. Da Feng-Shui inzwischen auch in Deutschland weit verbreitet ist, ist dies vielleicht ein Grund, warum immer mehr und mehr der Garten Bonsai einem in den Gärten „entgegen lacht“. Dabei ist der Erwerb von einem Bonsai für den Garten eine recht hohe Investition. Meist mehrere hundert Euro müssen für eine bereits großgezogene und ausgeformte Pflanze investiert werden.
 
Gezogen wird ein Gartenbonsai insbesondere auch verholzenden, kleinblättrigen, bzw. kleinnadligen Baum- aber auch Straucharten. Traditionell zur Heranzüchtung von einem Gartenbonsai verwendet werden Kiefern, Wacholder, sowie Ahorne (insbesondere das Dreispitz-Ahorn, aber auch der Fächer-Ahorn), sowie asiatische Ulmenarten (insbesondere hier die Chinesische Ulme) aber auch Azaleen und Fruchtbäume (wie der Kulturapfel oder die Japanische Aprikose). Verwendet werden aber auch in Europa heimische Gehölze, wie die Lärche, die Fichte und die Buche, aber auch die Eibe. Diese Gehölze sind es auch, die in der Regel in deutschen Gärten anzutreffen sind als Gartenbonsai. Diese haben den Vorteil, dass sie dem hiesigen Klima angepasst sind. Vor Frost allerdings sollte jeder Bonsai geschützt werden. Die Bonsai Gartenkunst hat zwar ihren Ursprung in China und wurde dort schon zur Kaiserzeit praktiziert, doch sind es hauptsächlich heute die japanischen Formen und Schnittstile, die insbesondere in Europa verwendet werden beim Garten Bonsai.