Gartenarbeit macht auch ökologisch sinnvoll Spaß

Ein Garten sollte zwar automatisch dazu verleiten ihn so natürlich wie möglich zu bewirtschaften, tut er aber scheinbar nicht. Öko im Garten, das ist doch wesentlich viel mehr Arbeit und überhaupt nicht effektiv? Entweder wird diese Frage als Tatsache hingestellt oder aber viel mehr wirklich als Frage. Tatsächlich ist es so, dass zahlreiche Gärtner entweder nicht an die Wirksamkeit glauben oder aber es als zuviel Mühe empfinden. Gekaufter Dünger macht nun mal weniger Arbeit, als ein heimischer Kompost. Schneckenkorn ist nun mal einfacher zu handhaben, als kleine Zäune oder Bierfallen. Und wer weiß heute schon noch welche Pflanzen er kombinieren muss, damit sie gegenseitig wirksam gegen Schädlinge sind?
Oder welche Pflanzen mit ihrem Duft Insekten anziehen, welche dann wiederum andere Schädlingen ganz einfach auffressen?
Dieses Bewusstsein, den eigenen Garten ökologisch zu bewirtschaften, ist leider vielen Menschen verloren gegangen. Dabei ist ein eigener Garten die beste Möglichkeit preiswertes Obst und Gemüse, ohne oder zumindest mit sehr wenigen Schadstoffen, anzubauen.
Die Gartenarbeit muss dabei gar nicht wesentlich aufwendiger sein, wenn man einmal erlernt hat, wie man es am besten macht. Und ein Apfelbaum der heute nicht stark gespritzt ist, dessen Äpfel schmecken nicht nur besser, man kann sie auch guten Gewissens verarbeiten und genießen. Und da man zu Hause gar nicht mal unbedingt Wert auf Tonnen von Erträgen legt, kann man durchaus auf das eine oder andere chemische Mittel verzichten und stattdessen eher ein Kilo weniger Ertrag in Kauf nehmen.