Geschichte des Garagenbaus

 
Fertiggaragen – so etwas kannte man früher nicht. Früher wurden die Fahrzeuge vielmehr im Holzschuppen untergestellt. Von dort aus ging die große Fahrt durch das Schuppentor dann los. Diese Schuppen waren oftmals schon seit Jahren oder Jahrzehnten, wenn nicht gar Jahrhunderten auf dem eigenen Grundstück vorhanden und wurden – da vielleicht die Landwirtschaft aufgegeben wurde – zwar stehen gelassen aber für andere Zwecke genutzt. Der Garagenbau an sich kam dann nach dem 2. Weltkrieg in Gang, als sich im Zuge des Wirtschaftswunders immer mehr Menschen ein Fahrzeug leisten konnten. Der Garagenbau damals beschränkte sich allerdings der Garagenbau auf den Bau von Einzelgaragen, den einen Zweitwagen konnten sich zu diesen Zeiten nur wenige leisten. Mit der Zeit jedoch – insbesondere als es nichts mehr Seltenes war dass auch die Frau ihren Teil zum Familienunterhalt beitrug, entstand immer mehr und mehr die Notwendigkeit eines Zweitwagens, was für den Garagenbau bedeutete, dass man anstelle von Einzelgaragen immer mehr und mehr Doppelgaragen errichten ließ. Viele bauen sich heute nämlich anstelle von Einzelgaragen gleich Doppelgaragen, weil sie zwar kein zweites Auto haben aber allerhand Kleinkram (Gartengeräte etc.) zu verstauen haben.
 
Einzelgaragen und auch Doppelgaragen sind dabei heute in verschiedenen Formen erhältlich, und zwar von der Außenansicht her bis hin zum Dach, das man sowohl als Satteldach als auch als Flachdach mit und auch ohne Begrünung erhalten kann.
 
Beim Garagenbau unterscheidet man im Übrigen drei Arten: Den Eigenbau und den Bau durch Beauftragung von einem Bauunternehmen und letztlich den Fertiggaragenbau. Während sich bei der Beauftragung von einem Bauunternehmen und letztlich dem Fertiggaragenbau andere um den Bau der Garage kümmern, muss man beim Eigenbau schon einige Zeit investieren.