Im Bezug auf Möbel niemals sparen

Das Jugendzimmer – in der Regel eine Tabuzone für die Eltern. – Aber auch nur dann, wenn es nicht darum geht den Eltern einen Gefallen abzuringen, und zwar den nach neuen Möbeln.
Die Möbel in einem Jugendzimmer stammen nämlich meistens noch aus der „Kinderzeit“, sprich der Zeit, in der die Kinder klein waren und es ihnen in der Regel vollkommen egal war, was für Kindermöbel sie hatten, oder aber etwa aus einer Phase, wo eine ganz bestimmte Farbe die Kinder beherrschte (beispielhaft sei hier rosa genannt, wenn das Kind gerade auf dem „Prinzessinnentrip“ war).
 
Für ein Jugendzimmer sind Kindermöbel in der Regel nicht mehr akzeptabel. Auch ist es so, dass diese Möbel von ihrer Funktionalität her oftmals nicht mehr den Ansprüchen der heranwachsenden Kinder entsprechen. Meist bezieht sich dies dann auf Kleiderschrank und Schreibtisch, aber auch auf das Bett. Wenn nämlich insbesondere an Kleiderschrank, Schreibtisch und Bett (also der Grundausstattung von einem Kinderzimmer überhaupt) von vorne herein gespart wurde – gemeint ist die Größe dieser Möbelstücke - hat man irgendwann das Problem, dass die heranwachsenden Kinder sagen, dass sie nicht ins Bett und an den Schreibtisch passen, oder aber der Platz im Kleiderschrank für die immer größer werdenden Klamotten nicht mehr genügt. – Insbesondere auch mit Rücksicht auf die Gesundheit der heranwachsenden Kinder (im Bezug auf Schreibtisch und Bett) sollte hier dann schnellstmöglich Abhilfe geschaffen werden.
 
Hat man hingegen schon bei der Erstbestückung des Kinderzimmer weit in die Zukunft gedacht, dann passiert einem dies in der Regel nicht. Dazu kommt, dass die Kindermöbel, die so gestaltet sind in ihrer Funktionalität, dass diese recht neutral gehalten sind und man die Kindermöbel auch später als Jugendmöbel verwenden kann. Verzierungen einfach mit Aufklebern vornehmen.
 
Georg Tramsen
nesta123@gmx.net