LEDs sind ein Beitrag zum Umweltschutz

Klimaschutz und Umweltschutz sind große Themen mit denen sich unsere Gesellschaft beschäftigt. Atomkraftwerke werden abgeschaltet und die erneuerbare Energie immer stärker forciert. Das Problem bei dieser Energiewende ist aber, dass der Bedarf an Strom nicht ab- sondern immer weiter zunimmt.
Soll der Wechsel erfolgreich verlaufen, müssen wir unseren Stromkonsum auch ändern. Hier können LED Leuchtmittel helfen. Was sich jetzt übertrieben anhört, kann einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Eine Glühbirne mit 60 Watt Leistungsaufnahme lässt 53 bis 54 Watt als Wärme verpuffen. Nur 10 Prozent des zugeführten Strom wird auch in sichtbares Licht umgewandelt. Denn das Licht ist nur ein Nebeneffekt der Hitzeerzeugung. Die Glühbirne ist also absolut ineffizient. Eine LED hingegen wandelt 75 bis 80 Prozent des Strom in sichtbares Licht. Eine LED mit einer Leistungsaufnahme von 14 bis 17 Watt kann also eine 60 Watt LED ersetzen. Nun mag man sich vielleicht fragen, wie 45 Watt Unterschied nun ein Beitrag zum Umweltschutz darstellen sollen, aber man sollte ganze einmal auf Deutschland mit seinen Millionen Haushalten, öffentlichen Gebäuden und Straßenbeleuchtungen hochrechnen. Würde man in Deutschland konsequent auf die neuen Leuchtmittel umstellen, könnten einige Kraftwerke abgeschaltet werden. Der Wechsel zur umweltfreundlichen und erneuerbaren Energie würde mit weit weniger Hürden und schneller vollzogen werden. Hier kann jeder seinen eigenen Beitrag dazu leisten und spart als „Nebeneffekt“ sogar noch Geld.
Schon die nächste Jahresabrechnung für den Strom könnte deutlich niedriger ausfallen, wenn man die sparsamen LEDs in seinen Lampen benutzt. Die Anschaffungskosten hätten sich schon bald relativiert und dank der hohen Lebensdauer, wird man auch nicht so schnell eine neue Lampe benötigen.