Schnell zum Glück mit dem Fertighaus

Diverse Doku-Soaps im Fernsehen vermitteln, dass das Leben als Bauherr ein einziges Chaos ist. Bausubstanz, die nicht hält, was sie verspricht, komplexe Verordnungen und Gesetze, die die Kreativität in enge Schranken weisen und Bauunternehmen, die mehr schlecht als recht irgendwie vielleicht teilweise den Bauvertrag einhalten, oder eben auch nicht. Wer will anhand dieser Nachrichten schon noch ein eigenes Haus bauen? Da kommt dann schnell einmal das Fertighaus auf den Radar der Haus-Suchenden. Das Fertighaus hat natürlich den großen Vorteil der kurzen Bauzeit. Dies bringt auch eine Reduktion der Kosten mit sich, da es keine lange Bauphase gibt, in der man sowohl den Bau als auch die aktuelle Wohnung finanzieren muss. Anstatt dessen ist die Bauarbeit innerhalb weniger Wochen abgeschlossen, und man kann mit Möbeln und Koffern bewaffnet in das neue Eigenheim einziehen. Der zweite Vorteil ist natürlich auch, dass eine kurze Bauzeit auch zu kurzen Bauverzögerungen führt. Auch wenn die Bauzeit verdoppelt werden sollte, handelt es sich dann immer noch um eine annehmbare Frist von wenigen Wochen. Wenn es beim Massivbau zu Verzögerungen kommt, handelt es sich gleich einmal um mehrere Monate, die man dann auf den Bezug warten muss. Und je kürzer die Bauzeit ist, desto geringer sind auch die Chancen, dass ein unfähiger Bauunternehmer etwas falsch macht. Natürlich gibt es auch beim Fertighaus findige Bauträger, die es schaffen Komplikationen zu induzieren, an die niemand mit normalen Hausverstand denken würde, aber die Chancen sind eben geringer wie beim Massivbau, bei dem noch sehr viel mit Hand gemacht werden muss. Denn wenn die Teile schon vorgefertigt sind, und diese nur noch entsprechend verbunden werden müssen, dann kann schon einmal gar nicht mehr so viel schief gehen. So ist wohl der größte Vorteil beim Fertighaus, dass man relativ schnell und mit großer Wahrscheinlichkeit problemarm in das neue Eigenheim ziehen kann.