Strandkörbe und ihre Unterschiede

Obwohl es Strandkörbe seit rund 125 Jahren gibt, erfreuen sie sich nach wie vor großer Beliebtheit. Zuweilen findet man sie auch an anderen Standorten, als bloß am Strand. Der Strandkorb im heimischen Garten oder sogar vor Cafés in Fußgängerzonen hat sich schon fast etabliert. Denn wenn ein Strandkorb am Strand vor Wind, Regen und Sonne schützt, tut er das auch an anderen Orten.
Optisch unterscheidet man den Nordsee- vom Ostseestrandkorb, wobei ersterer eckiger ist, der Korb an der Ostsee eher rund geschwungen. Die Funktionen sind bei beiden Körben aber immer sehr ähnlich, sie verfügen über ausklappbaren Tischchen an den Seiten und Fußbänken, ebenfalls zum Ausziehen oder Ausklappen. Unterschiede gibt es aber auch, was die Rückenlehne angeht. Manche lassen sich ganz umklappen, so dass man darin liegen kann. Andere verfügen nicht über diese Liegefunktion. Mittlerweile gibt es Strandkörbe aber beinahe in allen Größen und Formen. Während die Körbe am Strand meist Zweisitzer sind, findet man für den Haus- beziehungsweise Gartengebrauch auch Einsitzer, Dreisitzer oder XL-Körbe. Einsitzer eignen sich vor allem für kleinere Gärten, Single-Haushalte oder sogar für den Balkon oder die Dachterrasse. Denn je höher eine Dachterrasse liegt, umso windiger ist es.
Besitzt man einen Strandkorb, muss man sich daher nicht um einen zusätzlichen Windschutz kümmern. Hergestellt wurde der Strandkorb im Übrigen auf Wunsch einer einzelnen Dame, die krankheitsbedingt eine Möglichkeit haben wollte, am Strand zu sitzen. Scheinbar erntete sie für den ersten Strandkorb neidische Blicke und der Hersteller bekam weitere Aufträge. Obwohl der Strandkorb etwas typisch deutsches ist, haben auch andere Länder entdeckt, wie nützlich er ist. Daher wird regelmäßig in andere Länder geliefert.