Teppiche für die Wohnungsabnahme

Für einen kleinen Hund ist alles neu, wenn er in eine Familie kommt. Bei dem Hundebaby handelt es sich um einen Pudel, den sich die Einsteins zugelegt haben. Pudel sind eigentlich kein Modehund mehr, aber Einsteins wollten einen kleinen Hund, der nicht haart. Und da war Queeny, so nannten sie den Welpen, genau das Richtige. Frau Einstein brauchte jedenfalls keine Hundehaare vom Teppich entfernen, und das freute sie am meisten. Der Vorgänger von Queeny war eine Promenadenmischung und hinterließ überall seine schwarzen Haare und Frau Einstein hatte eine Menge zu tun, diese von ihrer hellen Auslegeware zu entfernen. So wuchs Queeny im Kreise ihrer „Familie = Rudel“ unbeschwert auf und war immer besser erzogen. Die Einsteins konnte mit ihrem Püdelchen überall hin, ohne dass sich jemand über den Ungehorsam des Hundes beschweren konnte. Alle 8 Wochen wurde er in einem Hundesalon geschoren. Nicht dass man ihn anschließend als aufgetakelten Pudel erkannt hätte, nein, er war pflegeleicht geschoren, nur die Öhrchen hat man lang gelassen. Na ja, und das Krönchen, damit man ihn noch als Pudel erkennen konnte. Als die Einsteins Queeny zum ersten Mal mit in den Urlaub nahmen, waren sich die Menschen am Urlaubsort allesamt ziemlich einig, dass es sich um einen sehr wohlerzogenen Hund handelte. Er durfte sogar mit in einige Lokalitäten, was die Einsteins genauso wie den Wirt freute. Queeny wurde dort verwöhnt mit Leckerlis und vor allem mit einem Näpfchen voll Wasser. Ein Glück, dass die Einsteins solch einen gelehrigen Hund gekauft haben. Sie hatten noch viele Jahre Freude an ihrer Queeny und dem Teppich.
 
Michel Michale
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