Wasserlose Urinale finden in öffentlichen Sanitär-Anlagen immer mehr Anklang

Wasserlose Urinale tragen zur Wasserersparnis bei und sollten daher im öffentlichen Sanitär-Bereich Standard sein. Denn bekanntermaßen sind in den sanitären Anlagen von Hotels, Sport- und Freizeitstätten, Gastronomie usw. die Wasserkosten erheblich angestiegen. Gerade, da dieses kostbare Wasser immer knapper wird, sind Architekten, Planer, Investoren und Betreiber auf der Suche nach neuen Wegen zur Wassereinsparung und damit Kostensenkung. Wasserlose Urinale bieten hier sehr großes Einsparpotenzial.
Wirtschaftlichkeitsberechnungen haben ergeben, dass durch wasserlose Urinale in öffentlichen Sanitär-Bereichen eine jährliche Einsparung von über 400 Euro realisierbar ist. Dadurch ließen sich Anschaffungskosten sowie Installationskosten in weniger als zwei Jahren sogar amortisieren. Der Wegfall der Kosten für Frischwasser sowie Abwasser würde sich in der Folgezeit als Nettoentlastung niederschlagen. Bei einer Sanitäranlage mit ca. 10 Urinalen über eine Restbetriebsdauer von 13 Jahren könnten Reduzierungen der Kosten von über 50000 Euro erreicht werden. Dies sollte eigentlich für die Anschaffung von wasserlosen Urinalen sprechen.
Wasserlose Urinale im Sanitär-Bereich erfüllen die höchsten Ansprüche an Hygiene sowie Funktionssicherheit. Die Funktionsweise beruht auf einem einzigartigen Geruchsverschluss. Ein spezieller Schwingkörper (Membran) lässt Flüssigkeiten abfließen und schließt sich danach sofort wieder. Ökologische Vorteile entstehen durch den Verzicht auf den Einsatz von Chemie und Strom. Im Allgemeinen werden Urinale für den rein wasserlosen Betrieb oder für den gemischten Einsatz mit und ohne Wasserspülung angeboten.