Hobby in neuem Gewand

Beinah jedes Hobby wird durch die voranschreitende Entwicklung der Technik beeinflusst – selbst Traditions- und Heimatvereine profitieren inzwischen vom Internet, um die eigene Sache bekannt zu machen, und Interessierte anzulocken – selbst das Wandern, bisher eines der Hobbys, die gerade auch durch ihre Nähe zur Natur geradezu als Schutzbastion vor Veränderung galten, können sich dem Zugriff der Technik nicht mehr entziehen, doch ist das gut oder schlecht? In erster Linie ist es einfach eine Entwicklung, die das Bild des Hobbys verändert: Gemeint sind tragbare GPS Geräte, in deren Kartenmaterial auch Wanderwege eingezeichnet sind.
Wer gerne mit der Wanderkarte in der Hand ein bisher unbekanntes Gebiet erkundet, der wird einem solchen Gerät wahrscheinlich ablehnend gegenüber stehen, trotz seiner unstrittigen Vorteile, gerade für nicht ortskundige Wanderer: Beim Wandern mit GPS muss man sich keine Gedanken darüber machen, ob man den Weg auch findet: Der kleine elektronische Helfer ermittelt mittels Satellitentechnik die eigene Position bis auf wenige Meter genau, ein Abgleich mit dem Kartenmaterial, welches im Gerät eingespeichert ist befähigt das Gerät dann, eine Streckenplanung vorzunehmen, welche sich an Gesichtspunkten orientiert, die der Benutzer vorgibt: Möchten sie einfach nur den schnellsten Weg zum Ziel? Oder lieber auch die Sehenswürdigkeiten unterwegs begutachten? Oder vielleicht eine Zwischenstation machen, und über einen Umweg zum Ziel? Dann geben sie auch diese Zwischenziel in ihr GPS Gerät ein, und wandern sie mithilfe dieses kleinen Gerätes einfach drauflos – die freundliche Stimme aus dem Gerät wird sie sicher selbst durch die größte Wildnis leiten, und zur Not hilft ein kurzer Blick auf die angezeigte Karte.