Rollermobile – Kleinstwagen aus der Nachkriegszeit

Rollermobile, die auch als Kabinenroller bezeichnet werden, werden als Kleinstwagen gezählt, die gerade in der Nachkriegszeit eine günstige Alternative zu den „normalen“ PKW’s waren. Der Motor stammte zu dieser Zeit aus dem Motorradbau, es handelte sich um Einzylinder-Zweitaktmotoren, die mit einem Hubraum bis zu 250 Kubikzentimeter ausgestattet waren. In der damaligen Zeit durften diese Rollermobile mit einem, zu dieser Zeit geltenden, Motorradführerschein gefahren werden.
Ein anderer Begriff für diese Rollermobile ist „4-Rad-Motorroller“, da die Fahrzeuge wie ein Kleinwagen aufgebaut waren, d. h. auch über vier Räder verfügten. Das wohl bekannteste Rollermobil ist der Messerschmidt Kabinenroller, der von dem deutschen Konstrukteur Fritz M. Fend im Jahre 1952 entwickelt wurde. Die Serienproduktion dieses Rollermobils startete dann 1953 im Werk von Regensburg. Heute sind die Rollermobile sehr begehrte Sammlerobjekte und steigen im Wert ständig weiter nach oben. Wer sich als stolzer Besitzer eines solchen Rollermobils bezeichnen kann, der hat ein äußerst seltenes Objekt von hohem Wert.