Servietten

Servietten dürfen zu keiner Tischdekoration fehlen. Ob zur Taufe, zum Geburtstag, zur Hochzeit und weitere Feierlichkeiten, Servietten bieten einen festlichen Anblick.

Die Geschichte der Servietten geht lange zurück. Schon die Römer in der Antike benutzten Servietten in verschiedenen Größen. Damals wurde die Serviette „Mappae“ genannt. Nach den Speisen wurden sie mit übriggelassenen Köstlichkeiten gefüllt und mit heim genommen.
Doch die Servietten verschwanden wieder aus der Geschichte. Im Mittelalter wurde nur noch mit den Fingern gegessen und Servietten waren unbekannt. Sie wischten ihre Hände an der Kleidung ab.
Erst wieder Ende des 15. Jahrhunderts wurden die Servietten wieder neu entdeckt. Die Bediensteten wischten alle Teller der Gäste mit Servietten ab.
Mit dem 16. Jahrhundert führte der Adel Servietten für die Festtafel ein. Damals waren es noch Tücher aus Stoff.
Der Begriff Serviette wurde aus dem französischen übernommen und bedeutet servieren.
Die ersten gefalteten Servietten stammen nach schriftlichen Aufzeichnungen aus dem Jahre 1560. 1639 entstanden die ersten Gravuren von Mattia Giegher.
Heute gehören Servietten zu fast jeder Gelegenheit zur Tischdekoration.
Es gibt sie aus unterschiedlichen Materialien, viele verschiedenen Mustern und Farben.

Der Festtisch sieht mit gefalteten Servietten immer edel aus.
Jedoch ist das Serviettenfalten eine Kunst. Verschiedene Falttechniken müssen geübt sein.
Mittlerweile werden Kurse für die Faltkunst angeboten.
Es muss nicht immer ein festlicher Anlass bestehen, um Servietten kunstvoll zu falten, es gibt ein wunderschönes Bild, wenn beim Mittagstisch oder zum Kaffee, kunstvoll gefaltete Servietten den Tisch schmücken.
Auch die einfache Form Servietten zu falten, kann hübsch aussehen. Die Servietten werden zu Dreiecken gefaltet und unter die Bestecke gelegt. Passen die Servietten noch farblich zum Geschirr oder zur Tischdecke, sieht der Tisch festlich aus.