Surfen, der klassische Trendsport

In der Urform gibt es Wellenreiten, wie das Surfen in Deutschland oft genannt wird, wohl schon seit über 4.000 Jahren. Im polynesischen Raum begann die Entwicklung des Wellenreitens wohl damit, dass die Wellen zu Anfang noch mit dem blanken Körper abgeglitten wurden. Dies wird heute als „Body-Surfen“ bezeichnet. Nach und nach wurden im Laufe der Zeit kleiner Baumstämme, Kanuspitzen, hölzerne Planken oder Binsenbündel genutzt um mit mehr Auftrieb auf den Wellen zu gleiten. Noch ein bisschen später wurden die Bretter größer und Männer und Frauen jeden Alters gingen hinaus aufs Meer um im Liegen, knien oder sitzen auf den großen Brettern zu surfen. Hauptsächlich auf Tahiti hat sich das im Stehen Surfen entwickelt. Die Polynesier haben sich von Tahiti aus nach Osten weiter ausgebreitet und so die Surfidee nach Hawaii gebracht, wo es am weitesten weiterentwickelt wurde zur Schrägfahrt. Im 19. Jahrhundert wurde, das Wellenreiten, fast, komplett eingedämmt, durch die Missionare, die das Wort Gottes im, hawaiianischen, Raum, verkündeten. Sein Comeback und seinen Siegeszug als Trendsportart erlebte das Surfen in den 1950er Jahren in Amerika, wo viele den Surfsport für sich entdeckten. Heute ist das Wellenreiten weltweit beliebt. In einem Surfcamp können Anfänger das Surfen erlernen und erfahrene Surfer können ihren Urlaub mit ihren liebsten Sport verbinden.