Vier gewinnt: Strategie in drei Dimensionen

Neben dem Schachspiel bleibt „Vier Gewinnt“ seit Jahrzehnten eines der beliebtesten Strategiespiele für Jung und Alt. Unzählige Variationen des Spielaufbaus bieten dem Spieler im Grunde genommen in jeder Spielrunde ein völlig neues Spiel und die Notwendigkeit die eigene spielerische Strategie stets aufs neue zu hinterfragen und neu zu gestalten. Dabei ist das Prinzip dieses Gesellschaftsspiels so einfach wie genial: Spielplättchen in zwei unterschiedlichen Farben (repräsentierend für die zwei Spielparteien) werden aufeinander gestapelt. Gelingt es einem Spieler dabei vier Plättchen in einer Reihe zu platzieren, so hat er das Spiel gewonnen. Von Anfängern des Vier-Gewinnt Spiels wird oft übersehen, dass sich die Option des Sieges in diesem Gesellschaftsspiel in drei verschiedenen Dimensionen bietet: Die Spieleplättchen können vertikal aufeinander gestapelt, horizontal nebeneinander platziert oder gar diagonal angelegt werden. Während die vertikale Reihe im Regelfall mit bloßem Auge auch vom Anfänger erkannt wird ergibt sich insbesondere die diagonale Reihe oft völlig unvermittelt und wird von so manchem Spieler übersehen. Gesellschaftsspiele wie Vier Gewinnt, bieten sowohl Kindern, wie auch Erwachsenen nicht selten eine Menge Spaß und gute Möglichkeiten, sich mit anderen Menschen im strategischen Können und nicht selten auch im Geschick der eigenen Fingerfertigkeit zu messen. Wer schon einmal einen Spielnachmittag, in dem Gesellschaftsspiele in einer geselligen Runde gespielt worden sind, mit dem oft isolierten Spiel, das sich für manche Kinder am Bildschirm gestaltet, verglichen hat, wird unschwer feststellen, dass während der Gesellschaftsspiele viel häufiger gelacht werden kann und verstärkte soziale Interaktion ausgeübt wird.