DSL-Flatrate-Tarife nicht überall verfügbar

Ein DSL-Anschluss ist ein kleiner Luxus, den heute jeder haben will. Nicht jeder kann aber einen haben. Nur da, wo DSL-Infrastruktur existiert, können DSL-Anschlüsse geschaltet werden. Da wo es kein Stromnetz gibt, in der Wüste zum Beispiel, da gibt es schließlich auch keine Steckdosen.
Spaß beiseite – in Deutschland ist die DSL-Infrastruktur inzwischen generell gut ausgebaut. Einige Regionen sind aber immer noch von der modernen Welt des schnellen Internets abgeschnitten.
Selbst da, wo DSL-Verfügbarkeit existiert, dürfen Verbraucher aber leider nicht davon ausgehen, dass sie jedes auf dem Markt vorfindliche DSL-Angebot wahrnehmen können. Eventuell kann nur ein einfacher DSL-1000-Anschluss genutzt werden, obwohl der jeweilige Flatrate-Provider in seiner Werbung auch Zugänge mit DSL 6000 anpreist. Nicht immer erlaubt die Qualität der vorhandenen Infrastruktur einen schnellen DSL-Zugang mit maximaler Bandbreite.
Vermittlungsstellen, die zu weit vom Hausanschluss entfernt liegen, können Ursache eingeschränkter DSL-Verfügbarkeit sein. Wichtig ist auch die Qualität der verlegten Telefonkabel. In manchen Gebieten Deutschlands hat die dusselige Telekom Glasfaserkabel verlegt. Dies ist für DSL nicht vorteilhaft.