Galvanik

Einen elektrochemischen Prozess wie die Galvanik näher zu beschreiben, muss nicht unbedingt mit zu vielen Fachwörtern erledigt werden. Erst einmal sollte der Begriff der Galvanik genauer beschrieben werden und am einfachsten kann dies mit dem Wort Oberflächenveredelung geschehen. Denn es wird im Prinzip dabei nichts anderes gemacht, als die Oberfläche eines normalen Materials mit einem hochwertigen Metall zu veredeln. Dabei kann neben Gold, Silber und Platin auch Chrom genannt werden. Die Gegenstände, die mit Chrom veredelt wurden befinden sich zum Beispiel an vielen Stellen im Haushalt wieder und so kann dann zum Beispiel der sanitäre Bereich genannt werden, denn dort kommen fast alle Rohre aus diesem Bereich und sind mit einer dünnen Chromschicht überzogen. Zurück aber zum eigentlichen Prozess der Galvanik und der Erklärung desselben. Es wird der zu beschichtende Gegenstand erst einmal perfekt gereinigt und dann wird das eigentliche Bad genutzt, der bei der Galvanik am wichtigsten ist. An dem Minuspol, der auch als Kathode bezeichnet wird, wird der Gegenstand befestigt und an der Anode, dem Pluspol kommt das Metall zum Einsatz. In dem Behälter ist dann eine spezielle Lösung vorhanden, in der Regel wird dabei das Kupfersulfat genutzt. Sobald dann der Strom eingeschaltet wird beginnt der eigentliche Vorgang der Galvanik und kleine Metallatome wandern zum zu beschichtenden Gegenstand. Je länger dann der Strom eingeschaltet wird, umso dicker wird dann auch die Schicht und umso edler wird dann auch der beschichtete Gegenstand. Das ist der Vorgang bei einer Galvanik, der eigentlich leichter nicht erläutert werden kann und jetzt jedem klar sein sollte.