Opera 8 - der persönliche Vorleser für barrierefreies Webdesign

Das BGG (Behindertengleichstellungsgesetz) sollte Benachteiligungen, welche Menschen mit Behinderungen ertragen müssen verhindern oder zumindest lindern. Auch für die IT Branche  wurde die BITV alias Barrierefreie Informationstechnik Verordnung im Juli 2002 festgelegt. Viele Webdesigner und Programmierer glauben, dass sich professionelles und barrierefreies Webdesign mit Internetmarketing nicht unter einem Hut bringen lassen.

Barrierefreies Webdesign beginnt jedoch mit der Einhaltung der Richtlinien für Webseitengestaltung (HTML/XHTML/CSS). Einige Browser mit Zusatztools ausgerüstet sind in der Lage, den Webseitentext vorzulesen, bedürfen jedoch einer klaren Struktur und einem professionellen Webdesign. Die Einhaltung der oben genannten Forderungen setzt man bei Profis voraus.

Einer dieser Browser ist Opera (ab Version 8). Das dazugehörige Sprachmodul wurde von IBM entwickelt und wird wie folgt integriert. Bevor das entsprechende Tool gedownloadet und installiert werden kann, muss das Kontrollkästchen "Sprachegesteuerte Elemente aktivieren" angeklickt werden. Über Extras und dem Untermenü Einstellungen öffnet sich ein Fenster in welchem der Reiter "Erweitert" auszuwählen ist. Nach der Anwahl von Sprache, links unten im Navigationsmenü, erscheinen die Einstellungen zur Sprachsteuerung. Mit Anklicken des Kontrollkästchens (oben erwähnt) erhält man eine Abfrage, ob man die benötigten Dateien herunterladen und installieren möchte. Es handelt sich um Sprach Bibliotheken und Sprachsteuerungstools. Das Downloadvolumen beträgt ca.10,5 MB.

Auch andere Browser wie der Internetexplorer und Firefox bieten die Möglichkeit nachträglich Sprachmodule zu installieren.

Spezielle Programme wie Logox oder Naturally Speaking widmen sich der Sprachausgabe von Texten. Gewappnet mit derartiger Software und dem Umstand, dass Webdesigner professionelles Webdesign mit barrierefreien Webdesign in Einklang bringen, kann man dem Marketing im Internet frönen.